Projektfallstudie

Europäische Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindung LGV-Est

Kunde

Rèseau Ferrè de France (RFF)

Datum

2007

Sektor

Hohe Geschwindigkeit

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
km/h

Kundenherausforderung

Die vorgeschlagene LGV-Est (Ligne à Grande Vitesse) wurde seit Mitte der 1980er Jahre im Hinblick auf die beste Route und finanzielle Tragfähigkeit des Baus diskutiert.

1999 erhielt der französische Infrastruktureigentümer RFF die Genehmigung für den Bau einer 300 km langen Strecke von Vaires in den östlichen Vororten von Paris nach Baudrecourt bei Metz und Nancy.

Das ehrgeizige Projekt beinhaltete die Verlegung neuer Strecken, damit die französischen Hochgeschwindigkeits-TGV-Züge ihre Höchstgeschwindigkeit erreichen können – was auf den bestehenden Hauptstrecken nicht möglich war. Ziel war es, die Fahrzeiten drastisch zu verkürzen, zum Beispiel die Fahrzeit von Paris nach Reims von 1 h, 33 min auf 45 min zu halbieren.

Pandrol-Lösung

Für die gesamte Länge der neuen 300 km langen Hauptstrecke wurde das Fastclip-System von Pandrol gewählt, weil sein innovatives Design und seine leichte Elastizität einen perfekten Kontakt zwischen Schiene und Schwellen gewährleisten.

Durch den Einsatz von Fastclip können nicht nur höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, sondern das Kopplungsmoment kann auch regelmäßig per Video überprüft werden, was langfristig die Wartungskosten ohne zusätzliches Risiko senkt.

Fastclip ermöglicht auch, auf der Strecke fettfreie Weichen, installierte CCTV- oder intelligente Sensoren zu verwenden und Ad-hoc-Tests von Gleisbaugruppen auf Einzelblockschwellen oder Betonbahnsteigen durchzuführen.

Ergebnisse

Dank des über 40-jährigen Know-hows, das hinter der Entwicklung der Pandrol-Befestigungen steht, konnte ein TGV-Zug auf der LGV-Est den Geschwindigkeitsweltrekord für einen Zug auf konventionellen Schienen brechen.

Im April 2007, während der Inbetriebnahme der Strecke zwischen Paris und Straßburg, fuhr der V150-Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 575 km/h (357mph).